24Heures - 18/08/2003

Der See, der Strand, Musik... und Beachvolley !

Ein Sport, der auf einem hohen Niveau unter Form eines grossen Festes getrieben wird : die 14. Auflage des jährlichen Turniers versammelte dieses Wochenende in Vidy einige 10'000 Zuschauer.

STIMMUNG. Ein DJ für die Musik im Hintergrund, der Sand, der an den braunen Waden klebt, Stimmung Copacabana für die 14. Auflage des Beachvolley-Turniers in Lausanne. Trotzdem mit einer Spur Heimat : die Teilnahme einer Ständerätin neben anderen Personalitäten aus dem Sport und der Politik, an einen Vorzeigungs-Match zugunsten der Stiftung „Weiterschenken“, die die Organspende befördern will. Ehemalige Volley-Spielerin, perfekte Sportlerin mit dem kaum wieder gesunden Knöchel-Sehnenbändern hat Anne Catherine Lyon und ihre Mannschaft schöne Pässe präsentiert, die trotzdem nicht genügt haben, die LHC Spieler zu schlagen. Diese haben in 2 Sets dank einem besseren Offensiv-Sinne gewonnen.
Ausser den zahlreichen Animationen, die treu dem Beachvolley-Geist sind, haben die Wettkämpfe das hohe Spiel-Niveau bestätigt. „Der internationale Verband qualifiziert uns als bestes Turnier unserer Kategorie weltweit“ meldet Philipp Rupp aus der Organistionsequippe an. Mit einem Budget von ungefähr 200'000 Franken, ohne die Gegenleistungen zu zählen, bestätigt die Veranstaltung den Aufstieg dieses Sports bei der Bevölkerung. Die Schweiz ist nach Brasilien die zweite Nation des Beach Volleys.
Im Ganzen haben ungefähr siebzig Spieler von ca. 20 verschiedenen Nationalitäten den Sand von Vidy betreten. Ole-Martin, 29 Jahre alt, mit einem Band in seinem blonden und gelockten Haar kommt aus Norwegen: „Ich bin nur für das Turnier gekommen. Es ist das erste Mal. Ich bin sehr glücklich, dass ich daran teilnehmen kann, weil es viele Spiele auf einem sehr guten Niveau gibt.“
In den Tribünen beglücklicht sich Christophe, 28 Jahre alt: „Ich komme jedes Jahr. Ich treibe den Beach als Amateur mit Freunden in Dorigny. Ich liebe die „aktiv braun werden“ Seite dieses Sports. Und zu zweit ist es mehr punchy als ein klassischer Match zu sechst. Vor allem, die Stimmung ist sehr cool.“
Ah, das, die Stimmung, die schätzen sie. Amandine, Kevin, Aline und die anderen, die zwischen 11 und 13 Jahre alt sind, und das T-Shirt voll mit Unterschriften tragen, haben sich zur Verfügung gestellt, um Bälle aufzulesen: „Nächstes Jahr werden wir wieder kommen. Und wenn eines Tages Beach Volley Kurse für Kinder organisiert werden, werden wir uns einschreiben.“
Die Amateure aus der Region konnten auch parallel an einem Turnier auf Gras teilnehmen. Ungefähr 15 Mannschaften haben das Spiel gespielt.



C.Jd