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Le Nouvelliste
06/09/2003 |
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| Eine Spende für das Leben Zu wenige Personen begreifen, was eine Organspende bedeutet. Die Stiftung „Weiterschenken“ öffnet die Debatte anlässlich des Nationaltages für die Organspende.
Es sind ungefähr jedes Jahr fünfzig in unserem Land, die sterben, weil sie kein Organ rechtszeitig erhalten haben. Es sind mehr als tausend, die auf der Warteliste für eine Transplantation eingeschrieben sind. Aber nur die Hälfte von ihnen haben eine magere Chance, das Organ zu erhalten, das sie brauchen, um im besten Fall gerettet zu werden, und um ein neues Leben anzufangen. Für die anderen geht das Warten auf ein Herz, eine Niere, eine Leber, Lungen oder Pankreas weiter. Diese prekäre Situation kann verbessert werden, wenn jeder von uns sich informiert und entscheidet, seine Organe zu spenden. Dieses Thema ist nicht neu. Es bleibt trotzdem noch Tabu trotz der zahlreich unternommenen Aktionen, insbesondere durch die Schweizer Nationalstiftung für die Organspende und die Organ-Transplantation, Swisstransplant, die jetzt seit 1985 aktiv ist, d.h. schon seit mehr als fünfzehn Jahren.
Pascale und Guy Baer-Lilla, Einführer der Stiftung „Weiterschenken“ bewegen sich auch, um die Mentalitäten entwickeln zu lassen. Am 6. Januar 2002 stiab Denis Baer-Lilla, Sohn von Pascale und Bruder von Guy in einem Autounfall. Er war 18 Jahre alt. Lange vor dieser Tragödie hatte Denis oft über die Organspende gesprochen. „Er sprach mit mir mehrmals darüber.“ erinnert sich seine Mutter. „Er hatte mir gesagt, dass wenn ihm etwas passieren würde, man seine Organe spenden sollte. Seit diesem Gespräch verstand sich für uns die Organspende von selbst. Denis hatte übrigens zwei Spenderkarten bei sich, eine in seinem Portemonnaie, die andere im Portemonnaie, das er beim Sport mitnahm.“ Dank dem Mut und der Grosszügigkeit von Denis Baer-Lilla haben sieben Familien das Glück wieder gefunden. Sieben Kranke können durch die Organe von Denis wieder lächeln und Lebensfreude haben. Was Denis betrifft, er ist heute sicher in einer besseren Welt. Er hat weitergeschenkt und kann stolz darauf sein, wie auch seine Mutter und sein junger Bruder, Guy. Und Sie, haben Sie daran gedacht auch weiterzuschenken ? Christine Schmidt |
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