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Le Nouvelliste - 26/11/2002
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Ein neues Leben schenken
Es ist dringend, den Schleier auf dem delikaten Thema von Organspenden aufzudecken. Die Geschichte von Denis Baer-Lilla, junger Spender, sollte ein Beispiel sein.
Ein Leben steht auf der Kippe.... Dieses Thema ist nicht neu. Es müsste nicht mehr Tabu sein, da man seit mehreren Jahren davon spricht. Als Beweis ist die Nationale Schweizer Stiftung Swisstransplant seit 1985, d.h. seit mehr als 15 Jahren, aktiv. Leider realisieren zu wenig Personen wirklich und konkret, was eine Organspende ist, was sie voraussetzt und vor allem wie sie sich vollzieht. Hier treten Pascale und Guy Baer-Lilla ein. Am 6. Januar 2002 starb Denis Baer-Lilla, Sohn von Pascale und Bruder von Guy bei einem Autounfall. Er war 18 Jahre alt. Lange vor dieser Tragödie hatte Denis oft die Organspende zur Sprache gebracht. Er hatte mir davon mehrmals erzählt erinnert sich seine Mutter. Er hatte mir gesagt, dass, wenn ihm etwas passieren würde, man seine Organe spenden sollte. Seit diesem Gespräch war die Organspende für uns selbstverständlich. Denis hatte übrigens zwei Spenderkarten mit sich, eine in seinem Portemonnaie für die Stadt und die andere in seinem Portemonnaie, das er für den Sport benützte. Denis wusste es... Er ahnte, dass er bald sterben würde. Er hatte es mir erzählt. Für die Festtage am Ende des Jahres hatte er einige Tage vor seinem Tod sogar ein Familientreffen organisiert und ich erinnere mich daran, dass er am 30. Dezember durch den Film, der dieses Thema behandelt und dessen Titel Eine bessere Welt heisst, sehr tief bewegt gewesen war. Er hat mich dann gebeten, weiterzuschenken.. ... und sieben Leben wurden somit gerettet Dank dem Gewissen und der Grosszügigkeit von Denis Baer-Lilla haben sieben Familien das Glück wieder aufgenommen. Sieben Kranke haben durch die Organe von Denis das Lächeln und die Lebensfreude wieder gefunden. Was Denis betrifft, ist er heute sicher in einer besseren Welt. Er hat weitergeschenkt und kann stolz darauf sein, wie auch seine Mutter und sein jüngerer Bruder es sind. Und Sie ? Haben Sie daran gedacht, weiterzuschenken? Christine Schmidt
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